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While this German black metal act prepares their
new third so far album, we have the chance to hear their second release “The
Eyes Of Medusa” which was released last year. In this work Atrium Noctis has
included nine tracks and almost fifty five minutes of pure atmospheric black
metal music. Even if the band has only two studio releases they have already
got three live DVD. Atrium Noctis is a really active band! Now musically, even
if they walk in such an extreme metal path, they have achieved to add in their
compositions many keyboards and have a great dark atmosphere while the black
metal elements are always in the next corner in order to haunt your soul. I
know that for the fans of old school black metal, the stuff from Atrium Noctis
isn’t black metal but for the rest of us it is and the band gives us the chance
to listen toan above average melodic black metal disc. I am really curious to
hear their newest work, which probably will be ready in the end of this year.
If you like CRADLE OF FILTH or DIMMU BORGIR then for sure you will adore Atrium
Noctis and imagine they have more classical music elements inside their well
worked compositions.
Bewertung: 7,5/10
Antonis Maglaras

Magazin: Arising Realm
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Die seit knapp fünf Jahren bestehenden Atrium Noctis haben sich voll und
ganz dem Black Metal verschrieben. Veröffentlicht wurde „The Eyes of Medusa“
aber schon im Jahr 2005 ! Für 2007 ist, sollte ich richtig informiert sein, der
Nachfolger der mir vorliegenden CD geplant. Die Deutschen legen ein Höllentempo
vor, alle Achtung. Gerade im Unsigned-Bereich ist so etwas nicht Standard. Doch
zurück zur Musik, denn die ist äußerst gelungen. Dies überrascht wenig, hat
doch Keyboarderin Hydra Gorgonia (der Name klingt gefährlich!) das ganze
Material im Alleingang komponiert. Alle Songs sind überlang ausgelegt und
bieten überdurchschnittlich gutes Schwarzmetall, dass sich sowohl an
Szenegrößen wie Emperor, aber auch gelegentlich an Limbonic Art orientiert.
„The Eyes of Medusa“ ist aber keinesfalls als Kopie eben genannter Bands zu
verstehen, vielmehr versuchen die Jungs und das Mädl ihren eigenen Stil zu
kreieren, der sich nicht nur auf eine Spielart des Black Metal versteift,
sondern offen für neue und andere Einflüsse ist. Natürlich wird das Rad nicht
neu erfunden, doch mit den hier vorliegenden Songs kann man mit Sicherheit bei
Schwarzkittel- Trägern überzeugen.
Magazin: Regiomusic
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Die 2002 gegründete Kölner Formation ATRIUM NOCTIS haben 2005 schon ihr
zweites Full-Lenght Album veröffentlicht, das den Namen "The Eyes of
Medusa" trägt. Die CD ist sehr proffessionel gestaltet: schickes
12-seitiges gelungenes Artwork, ein Booklet mit allen Texten und Bandfotos. Die
CD klingt für eine Eigenproduktion sauber und druckvoll.
Die Musik der Fünfer kann man als Symphonic-Black Metal mit Gothic Einflüssen
bezeichnen. Die Musik ist sehr keyboardlastig. Dunkle mystische Melodien
erinnern stark an die früheren CRADLE OF FILTH und DIMMU BORGIR-Alben.
Die
Musik ist meist im Mid-Tempobereich gehalten. Die Gitarren harmonieren gut mit
den Keyboards, sind aber sehr einfach, eigentlich fast nur zur Begleitung und
auch im Gegensatz zu dem Keyboard etwas zu leise abgemischt. Sänger Chim
versucht mit seiner Stimme zu variieren, was ihm aber nicht ganz gelingt. Die
Stimme ähnelt außerdem zu sehr an die Stimme von Dani von CRADLE OF FILTH.
Alle
Texte sind auf englisch, Außnahmen sind die Schlusszeilen von "Chains of
Red Ice", welche auf russisch gesungen worden sind und "Pandora's
Kiss", ein Song, welcher mit einem deutschen Wortlaut ausklingt. Sehr überraschend bei den obengenannten Liedern ist im übrigen, dass die
letzten Songs der CD teilweise mit schrägen Humppa-Elementen ausgestattet
worden sind. Ein Stilbruch wenn man so will, Stücke, an die man sich erst
gewöhnen muss, jedoch auch aufhören lassen.
Das letzte Stück "Ancient
Whispers" mit schönen, traurigen Melodien auf der Akustikgitarre und mit
gesprochenem Flüstergesang beendet das kurzweilige Album. Die CD im Allgemeinen ist sehr gelungen! Wünschenswert wäre es, dass die Musik
in Zukunft eigenständiger wird. Auch, daß die Gitarren etwas mehr Akzente setzen
und sich bei der nächsten Aufnahme dem Keyboard nicht unterordnen. Es sollte ja
immer noch Metal sein! Wie der aktuelle Sänger Benni klingt kann ich nicht
sagen, da ich noch keine Aufnahmen kenne.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich
die neuen Stücke mit neuem Sänger anhören. Ein proffessionelles Video zum Song "Silencio" wurde zudem abgedreht,
welches man hier sehen! Fazit: Fünf Punkte für "The Eyes of Medusa", 4 Punkte (von 6) für die
Instrumentierung, ein Punkt für das Booklet und das Video.
Bewertung: 5/6
Evgenij / 31.03.2007

Magazin: Metallized.de
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Atrium Noctis haben ihren Undergrund-Status wohl entgültig satt; erfreuen uns
die fleissigen Kölner um Bandchefin Hydra Gorgonia schon mit ihrem zweiten
Album, nachdem man nach dem ersten Output sogar schon zwei DVDs auf den Markt
geschmissen hat- und das alles in Eigenproduktion der 2002 gegründeten
Schwarzwurzler, dies sei noch angemerkt. Ebenso kommt das Sextett sehr
professionell herüber- schickt man mir doch eine gut produzierte und gepresste
CD mit farbigen 8-Seiten Booklet und ansprechenden Artwork; ebenso lag für den
Rezendenten eine zweiseitige Band-Info auf Hochglanzpapier gedruckt vor. Davon
könnten sich das eine oder andere Label ruhig mal ein Scheibchen abschneiden.
Der Silberling, welcher gerade wieder in meiner Anlage rotiert trägt den
wohlklingenden Namen "The Eyes of Medusa" und lässt schon erahnen,
dass nicht von eitel Sonnenschein erzählt, sondern sich in die Abgründe der
menschlichen Seele gewagt wird, welche nunmehr in Form von Musik die
metallische Welt erobern soll.
Stilistisch bewegen sich Atrium Noctis ganz klar in episch-sinfonischen Black-
und Gothic-Gefilden, ohne jedoch stur im Fahrwasser von Dimmu Borgir und Cradle
of Filth zu bleiben. Oft gelingen stilistische Ausbrüche und innovative Ideen,
um die Neun Songs interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Man legt Wert
auf Tempi-Wechsel und Dynamik, welche mit schönen bombastisch anmutenden
Melodie-Bögen verschmelzen und allen Tracks einen Hauch von Erhabenheit
verleihen. Das Keyboard übernimmt grösstenteils die Melodie-Führung und steht
klar im Vordergrund. Trotzdessen wird die Gitarrenarbeit nicht vernachlässigt,
so dass sich Tasten und Saiten gut ergänzen bzw. miteinander harmonieren.
Allerdings gehen mir einige Sounds der elektronischen Front im Laufe der zeit
ein wenig arg auf die Nerven, die mich eher an die guten alten C64- bzw.
Nintendo-Konsolen als an Yamaha, Korg & Co erinnern. Sie erscheinen mir
platt und an manchen Stellen sehr dünn; meines Erachtens hätte ein wenig mehr
"Echtheit" nicht geschadet. Ansonsten empfinde ich die Tastenarbeit
mehr als gelungen. Ebenso erfreuen uns die Saitenzupfer mit dem einen oder
anderen Solo, um der Keyboarderin mal eine wohlverdiente Pause zu gönnen und
daran zu erinnern, dass keinesfalls nur Filmmusik mit Schlagzeug und Gesang
gespielt wird.
Einen definitiven Sonderstatus erhalten ganz klar die Vocals. Sänger Benni
keift, kreischt und ächzt in den variabelsten Tonlagen und gibt der Gruppe die
ultimative eigene Note. Nicht seltern erinnert das Gekeife an Cradle of Filths
Brüllwürfel Dani; jedoch behält Atrium Noctis´ Fronter diese Höhen nicht
durchgängig bei und passt sich immer wieder prima der Grundstimmung der eh
schon abwechslungsreichen Songstrukturen an.
Ein Anspieltipp wäre meinerseits der schnell gehaltene Song "Last
Gate" welcher im Mittelteil einen sehr überraschenden Ausflug in
Humppa/Ska- Gefilde mit Bläsereisatz macht, gepaart mit unheilvollem Gekeife.
Dieses ist natürlich gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem irgendwie orginell.
Ebenso kann ich den Nachfolge-Song "Chains of red Ice" empfehlen, denn
dieses Werk sticht ebenfalls hinaus- musikalisch wie auch aus der
Gesamtatmosphäre: Finntroll/Kromlek paaren sich mit schweren Gothic/Black
Metal- Elementen; der Song erscheint sehr eigen und ist auf seine Weise fast
schon der fröhlichste Song auf dem ansonsten sehr düster gehaltenen Album.
Mein Fazit: Gut gespielter Melodic Black/Gothic Metal mit einigen stilistischen
Überraschungen und gut umgesetzten Arrangements, was der Sache mehr
Individualität verleiht. Ingesamt verschmelzen alle Elemente zu einem düsteren,
fast schon morbid-schönen Gesamtwerk, welches nur so vor Würde strahlt. Für
Freunde von der dunklen Seite des Tasten- Metals sind Atrium Noctis mehr als
empfehlenswert. Leute mit Keyboard- Allergie sollten allerdings einen großen
Bogen machen.
Bewertung: 8,5/10
Sayarin / 13.11.2006

Magazin: Metalglory Magazine
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Die selbstproduzierte CD der Kölner Epic-Black-Metal-Band ATRIUM NOCTIS
(gegründet 2002) fesselte mich von Beginn an und ließ mich fortan eine Weile
nicht mehr los.
Drei Gründe waren dafür maßgeblich: Zum ersten ist der Gesang bei mir immer essentiell; bei Benny von ATRIUM NOCTIS
fehlt es hier an nichts – die Mischung zwischen Gekeuche und Gekeife stimmt;
zudem sind die audrucksstarken Vocals souverän genug auch mal cleane Parts zu
meistern. Zweitens nahmen mich die vornehmlich im Midtempobereich angesiedelten durchwegs
choreographieartig durcharrangierten Kompositionen mit viel Emotion und
keyboardlastigem Pathos auf Anhieb gefangen – auch hier macht es die Mischung ! Und last but not least ist die Produktion für ein selbstproduziertes Album mehr
als gelungen: Druckvoll, mächtig und dabei gleichzeitig filigran und
transparent präsentieren sich auf nahezu einer Stunde die Augen der Medusa ......
und so lasset uns abdriften in ihr dunkles Schattenreich: ... „The Eyes Of Medusa” entfaltet seine ganze sinistre Kraft aber erst nach
mehrmaligem An- bzw. bei genauem Hinhören, denn nur dann offenbaren sich
weitere Kammern einer verborgenen Welt, wie der dezente Einsatz filigraner Klavierpassagen
sowie weitere klassische Elemente, durchaus schnellere rohere Abschnitte mit
Keifgesang (‚Snow On The Epitaph’), Folk-Humppa-Elemente (sehr überraschend !)
bei ‚Last Gate’ bzw. ‚Chains Of Redice’, von einer Mischung aus Zither- und
Spinettklängen stilvoll untermalter sehr stimmungsvoller Sprechgesang (‚Ancient
Whispers’) und schwelgerisch-stimmungsvolle Soundtrackatmosphäre immer mal
wieder zwischendurch.
Ich muß mir unbedingt den Backkatalog von ATRIUM NOCTIS mit immerhin drei DVDs
(!!! – siehe Diskographie) besorgen. Fazit: Ein wundervolles Kleinod episch-schwarzmetallischer Kunst – eine
melancholiche Reise in ein anderes düsteres Universum – 8 Punkte.
Bewertung: 8/10
Warmaster / 08.11.2006
Magazin: Terrorverlag
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Sehr professionell aufgemacht und mit einem ordentlichen Sound kommt die neue
Eigenproduktion der Atmospheric Black Metal Band ATRIUM NOCTIS daher. In einem
dicken Booklet darf der Hörer die Geschichten mitlesen, die einem die junge
deutsche Band hier erzählt. Denn genau das sind die Songs auf ,The Eyes of
Medusa".
Die sehr keyboardlastigen Kompositionen entführen eine in mystische Dimensionen
und erzählen düstere Geschichten aus anderen Welten. Musikalisch halten sich
ATRIUM NOCTIS zum Großteil im Midtempo auf, und die Melodie wird ganz deutlich
von Tastenfrau Hydra Gorgonia vorgegeben. Die Gitarren sind oft zum Großteil
nur begleitend aktiv. So fallen die Songs meist sehr orchestralisch aus. Zieht
die Band das Tempo mal etwas an und lässt die Gitarren etwas dicker kreisen
(,Snow of thy Epitaph" oder auch ,Last Gate") kommen Erinnerungen an
CRADLE OF FILTH hoch, was vor allem noch durch den noch höher kreischenden
Sänger Benny verstärkt wird. Aber wie schon angedeutet sind solche Ausflüge
etwas zu rar, obwohl es dem Sound eigentlich gut steht. So wirken Lieder wie
,Tauris" oder ,Day of Rebirth" mit ihrem teils schleppenden Sound
etwas langatmig, Uptempo-Tracks à la ,Pandora's Kiss" dagegen können einen
schon deutlich mehr mitreißen. Gut kombinieren kann das alles ,Silencio",
wo man die symphonischen Parts schön mit fetten Gitarren verbindet und sowohl
getragene Passagen als auch schnellere Phasen verwendet.
Bei diesem Song zeigt auch Benny, welch vielseitiger Sänger er sein kann und
setzt sowohl düstere Worte als auch fiese Krächzer gut platziert ein. Meiner
Meinung nach könnten ATRIUM NOCTIS mit ,Silencio" ihren Sound gefunden
haben, denn dort verbindet man fast optimal alle vorhandenen Facetten. So darf
man sicherlich gespannt sein, welchen Pfad das Quintett als nächstes
einschlagen wird.
Bewertung: Keine
Fafnir / 02.05.2006


Magazin: Speed of Light
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Diese CD ist also eine harte Nuss. Man kann sie schwer beschreiben und bewerten
und sie ist nicht für den Alltag bestimmt (kein „Gassenhauer“). In diesem Genre
ist es nicht geläufig, doch wenn man viel experimentiert, kann man so etwas wie
„The Eyes of Medusa“ erschaffen. ATRIUM NOCTIS aus Deutschland spielen
symphonischen Black Metal. Eine Gattung, die leicht „ins Ohr“ geht, und wo
nicht viel Neues passiert. ATRIUM NOCTIS hat sich jedoch dafür entschieden,
dass es wohl (fast) alles verwendet, was im symphonischen Black Metal verwendet
worden ist und es zusammenmixt. Das erste Stück „Zerberon“ ist also ein
atmosphärisches Epos in einem nicht gerade schnellen Tempo, wo es mehr um die
Atmosphäre als um Metal geht. Das Tempo wie bei THERION, die „Schwärze“ wie von
den Italienern GRAVEWORM (ähnlich). Im zweiten Stück „Snow on thy Epitaph“
haben wir CRADLE OF FLTH. Auch der Gesang ... Dann zirkuliert es irgendwo
zwischen GRAVEWORM-Stil, CRADLE/DIMMU und gothic symphonischen Black Metal. Es
wird immer technisch korrekt gespielt und die Band will niemanden kopieren.
Vorrangig ist die Atmosphäre (das ist sehr wichtig). Die Band hetzt nicht (es
finden keine Klaviatur-Stürme statt, und schnellere Passagen dauern selten
lange) ATRIUM NOCTIS spielt aber kein black/doom metal wie z. B. UNHOLY u. ä.
Es ist black, aber gewiss nicht auf das Tempo ausgerichtet. Als würde die Band
etwas Angst davor haben (oder schaffen sie es technisch nicht, so schnell zu
spielen?) Das Tempo ist also eher rollend. Erst das sechste Stück „Last Gate“
erklingt etwas schneller mit einem moderaten Death-Gesang. Es schließt aber mit
einer originellen Melodie ab, wie von „nikoho“. Das nächste Stück „Chains of
red Ice“ ist wiederum etwas durchsetzt mit Folk-Rhythmen, ich dachte schon es
wird ziemlich „finnisch“, doch zum Schluss wird es wieder atmosphärisch black.
Das Ausspielen auf der Klaviatur klingt wie „od kolotocov” bzw. KORPIKLAANI.
Das ganze Album ist ziemlich pompös. Im ganzen hat die CD eine besondere
Atmosphäre und hohe Originalität. Schließlich ist es nicht der Stil von
CRADLE/DIMMU noch von „vampire metal“, keine Spur von power metal oder reinem
Gothic. Es ist so seltsam, von allem etwas. Immer symphonisch, fast immer im
gleichen Tempo. Es ist die zweite CD dieser Deutschen und wenn ich ein Label
hätte, würde ich sie nehmen. „The Eyes of Medusa“ ist ein gutes, aber ein
„schweres“ symphonisches Blackmetal-Werk. Neben der ziemlich häufigen
„Langsamkeit“ und einigen komplizierten Übergängen hat es keinen Fehler.
Wirklich sehr interessant als Ganzes! Etwas schneller ist nur der vorletzte
Song „Pandora’s kiss“. Das Keyboard ist das ausdruckstärkste Instrument in der
Musik dieser Deutschen.
Bewertung 8/10
Mato Kimlicka / 2005
 
Magazin: Mordor Magazin
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
Einige Zeit ist seit dem letzten Output der Deutschen Band ATRIUM NOCTIS vergangen.
Stilistisch hat sich bei den Schwarzmetallern nichts verändert, immer noch sind gewaltige Melodien und eine tiefschwarze vampirische Atmosphäre vordergründig. Jedoch merkt man das die Band einen gewaltigen Schritt vorwärts gegangen ist. Die Songs bis ins letzte
Detail durchdacht sind und zum teil Wahre Sinfonien geworden. Auch äusserlich ist der Silberling absolut Professionell aufgemacht und im dicken Beiheft lassen sich alle Texte nachlesen. Wie schon erwähnt sind die Lieder von ATRIUM NOCTIS sehr melodisch und beinhalten
reichlich Keyboard, was letztlich auch für die gespenstige Stimmung sorgt. Die neun Lieder tummeln sich alle im Midtempo Bereich und ich frage mich warum die Band nicht mal einen Zahn zulegt und sich auch mal dem Geschwindigkeitsrausch hingibt. Die Gitarren haben bei den Liedern, wie schon auf dem Vorgänger oft eine rein begleitenden Funktion. Jedoch bekommt das Schwarzmetallische Herz, auf diesem Output deutlich
mehr fette Riffs um die Ohren geknallt, als beim Vorgänger. Bei einigen Songs
wagt man es sogar richtig nordische Riffs zu spielen, was für angenehme
Abwechslung sorgt und der CD die nötige Härt gibt. Um so mehr gelingt es der
Band die einzelnen Songs Stimmungsvoll zu gestallten und düsteres Stimmungen zu
erzeugen. Musikalisches Fazit zu "The Eyes of Medusa": ATRIUM NOCTIS liefern durchdachte Songs ab, bei denen das ganzes Augenmerk auf die Atmosphäre gelegt ist. Grundlegendes Fazit: The "Eyes of Medusa" ist ein Album das den meisten Anhängern von Symphonic Black Metal recht gut gefallen dürfte. Die CD dürfte bei Fan`s der frühen Cradle of Filth Werken, aber auch Anhänger des Gothic Black Metals gut ankommen. ATRIUM NOCTIS liefern hier ein CD ab die mit beiden Beinen
auf dem Boden steht und spielerisch und Soundtechnisch absolut Top ist. Die
neun Songs bieten eine Spielzeit von über 50 Minuten. Alles in allem eine feine
CD, die ich oben erwähnter Hörerschaft durchaus empfehlen kann.
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